BQS GmbH Döbern

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Träger

BQS GmbH Döbern

Projektbezeichnung

Projekte "Arbeit statt Strafe"

Projektleiter/in

Herr Frank Biewald

Projektmitarbeiter

Frau Ursula Bräuniger, Frau Evelin Conrad

Geschäftsführer/Vorstand

Herr Wolfgang Seeck

Niederlassungsleiterin

 

Anschrift

 

Straße

Forster Straße 14

PLZ

03159

Ort

Döbern

Telefon

035600-230265

Telefax

035600-230264

E-Mail

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Internetadresse

http://www.bqs-gmbh-doebern.de

Kurzbeschreibung des Trägers

Die BQS GmbH Döbern wurde im Mai 1992 als Auffanggesellschaft des Glaswerkes Döbern gegründet. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat sich die BQS GmbH Döbern zur anerkannten Arbeitsförder- und Strukturentwicklungsgesellschaft sowie kommunalen Dienstleister entwickelt. Der Wirkungsbereich erstreckt sich heute über den gesamten Landkreis Spree-Neiße.

Gesellschafter:

  • Landkreis Spree-Neiße (Hauptgesellschafter)
  • Stadt Döbern
  • Amt Döbern-Land
  • evangelische Kirchengemeinde Döbern

Die Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft mbH Döbern beschäftigt sich mit der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen der Beschäftigung, Beratung und Qualifizierung, die der Förderung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Strukturverbesserung dienlich sind, insbesondere die Durchführung von Projekten im Rahmen der Arbeitsförderung. Ein weiterer Geschäftsgegenstand ist Organisation und Durchführung von Maßnahmen zur Vermittlung durch Dritte zur Unterstützung der beruflichen Eingliederung von Auszubildenden und Arbeitslosen.

Gegenstand des Unternehmens:

  • Förderung der Strukturentwicklung
  • Initiierung und Realisierung von Maßnahmen im sozialen Bereich insbesondere zur Wiedereingliederung von Arbeitsuchenden (ALG-I, ALG-II)
  • Entwicklung und Durchführung von Qualifizierungs-, Arbeitsbeschaffungs-, Strukturanpassungs- und Vergabemaßnahmen
  • Einbringung von Beratung- und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Beschäftigungsprojekten und der Schaffung von Arbeitsplätzen

 

Projektbeschreibung

Zielsetzung des Projektes "Arbeit statt Strafe" ist die Abwendung der Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe durch gemeinnützige Arbeit mit folgenden Handlungsschwerpunkten:

  • Beratung, Begleitung und Vermittlung von Geldstrafenschuldnern in gemeinnützige Arbeit
  • Schaffung zusätzlicher Einsatzfelder und Beschäftigungsstellen für gemeinnützige Arbeit
  • Zusammenarbeit mit den Vertretern der Sozialen Diensten der Justiz im Landgerichtsbezirk Cottbus
  • Unterstützung der Klienten bei dem Bemühen, einen Platz im Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zu finden
  • Koordinierung und Kontrolle der Arbeitsleistung in gemeinnütziger Tätigkeit
    Soziale Integration durch Verbesserung der individuellen Voraussetzungen der Klienten im Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Angebote zur Integration in Bildungs- und Beschäftigungsprojekten
  • Mitarbeit im landesweiten Netzwerk - Haftvermeidung durch soziale Integration HSI.

Die drohende Ersatzfreiheitsstrafe kann jedoch bei sogenannter Uneinbringlichkeit durch gemeinnützige Arbeit abgewendet werden. Die gemeinnützige Arbeit statt (Ersatz-) Freiheitsstrafe als kriminalpolitische Alternative löst gleich mehrere Probleme:

wirkt gesellschaftlich integrierend,
trägt durch die erbrachte Arbeitsleistung zu einer Wiedergutmachung im Sinne des Allgemeinwohles bei,
fördert die Sanktionsgerechtigkeit,
verhindert unnötige Folgen der Inhaftierung für die Betroffenen, wie z.B. den Verlust des Arbeitsplatzes und der Wohnung oder den Abbruch sozialer Beziehungen

Der Träger kooperiert zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit seit Jahren mit relevanten Partnern. So besteht seit Jahren zu den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes der Justiz und den Bewährungshelfern der staatlichen Straffälligenhilfe, den Vertretern von Verbänden und Vereinen eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Das Konzept zur Haftvermeidung steht thematisch im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.