Kriminelle Geschäfte gewinnen an Macht

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"Die Umsätze organaiserter Kriminelelr haben in Deutschland eine Größe erreicht, die einem Fünftel der Wirtschaftsleistung entspricht",  so die Meldung der Financial Times Deutchland in ihrer Ausgabe vom 28. August 2007. Nach ener Studie des Linzer Ökonom Friedrich Schneider verdoppelten sich im Vergleich zu 1996 die illegalen Geschäfte wie Drogen- und Waffenhandel.

Den Berechnungen Schneiders zufolge hat sich die Summe des illegal in den Finanzkreislauf geschleusten Geldes weltweit im vergangenen jahrzehnts verdoppelt. "Die Umsätze aus kriminellen Aktiitäten, die über Scheingeschäfte ins Wirtschaftssystem zurückflossen, siegen nach den Berechnungen Schneiders in den führenden 20 OECD-Staaten von gut 550 Mrd.$ im Jahr 1995 auf mehr als 1100 Mrd. $ im vergangenen Jahr." Der Ökonom warnt ausdrücklich vor den kontraproduktiven Folgen für die ökonomische Entwicklung der betroffenen Länder: Die gewaltigen Kapitalflüsse könnten ( ) Größen wie Zinsen, Renditen, und Wechselkurse gefährlich beeinflussen."

Quellle: Financial Times Deutschland 28.08.2007 S. 14