Expertise Gewaltprävention

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Expertise Gewaltprävention

Im Auftrag der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention im Deutschen Jugendinstitut ist eine Expertise "Geschlechterdifferenzierende Aspekte in Angeboten der Gewaltprävention in der außerschulischen Jugendarbeit" von G. Neubauer und R. Winter (u.a.) erarbeitet worden. De Autoren setzen sich kritisch mit der aktuellen Praxis, sowohl der Jugendarbeit als auch der jungenbezogenen Gewaltprävention, auseinander. "In der Jugendarbeit wird mit Gewaltprävention dort angesetzt, wo es am einfachsten ist und wo kein oder nur geringer Widerstand zu erwarten ist: individualiisert und mikropräventiv bei den Jungen. Wo Schwierigkeiten zu erwarten sind, wird Gewaltprävention in der Jugendarbeit vermieden: bei der Meso- und der Makroprävention. ( ) Politik, Öffentlichkeit und Jugendarbeit reduzieren Gewaltprävention tendenziell auf konkrete Projekte; diese werden fast ausschließlich finanziert. Strukturelle Prävention ist nicht angesagt (z.B. die stabile Förderung und qualitative Weiterentwicklung der Jugendarbeit)". ( ) Die Expertise untersucht auch die Situation der Jugendarbeit und der Gewaltprävention in den Ländern Österreich, Schweiz, Italien und Niederlande.
Quelle und download: www.dji.de/jugendkriminalitaet.de

News vom: 05.02.08 erstellt von: Cl. Möller