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Die Wahrnehmung von Hassrede hat innerhalb von zwei Jahren zugenommen

Digitale Hassrede und Desinformation nehmen in Deutschland weiter zu: Im 1. Quartal 2025 beobachteten 34 % der Internetnutzenden Hatespeech, vor allem gegen politische oder gesellschaftliche Ansichten. Jüngere Nutzer*innen (16–44 Jahre) sind davon deutlich stärker betroffen als ältere. Inhalte mit diskriminierenden Botschaften aufgrund von ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung nehmen zu, während Angriffe aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Beeinträchtigungen stabil bleiben. Mehr als die Hälfte der Nutzenden (54 %) stieß zudem auf Desinformation oder Fake News. Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie sehr digitale Konflikt- und Informationsräume die Wahrnehmung von Hass und Falschinformationen prägen können.