Zwischen Papier und Tablet: Digitalisierung im Strafvollzug
Die Digitalisierung im deutschen Strafvollzug entwickelt sich schrittweise und ist in den Bundesländern unterschiedlich ausgestaltet. Wie im taz Artikel beschrieben, reichen die Ansätze von stark eingeschränkten digitalen Angeboten bis hin zu Modellprojekten mit Haftraummediensystemen oder Tablets. Gedruckte Zeitungen spielen daher weiterhin eine wichtige Rolle für den Zugang zu Informationen. Darauf verweist auch Sybill Knobloch, die seit 35 Jahren beim Verein Freiabonnements für Gefangene tätig ist und diesen seit vielen Jahren als Geschäftsführerin leitet. Der vor 40 Jahren in Berlin gegründete Verein ermöglicht Inhaftierten durch kostenlose Zeitungs-und Zeitschriftenabonnements eine regelmäßige Information. Gerade in einem föderal sehr unterschiedlich organisierten Vollzug leisten diese Freiabonnements einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe.