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Körper und Psyche stärken durch Lebensstilinterventionen

Menschen mit psychischen Erkrankungen leben im Durchschnitt deutlich kürzer, oft durch vermeidbare körperliche Erkrankungen und ungesunde Gewohnheiten. Der aktuelle Lancet Bericht zeigt, dass Veränderungen im Lebensstil wie mehr Bewegung, ausgewogene Ernährung oder bessere Schlafgewohnheiten nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die psychische Stabilität stärken können. Für die Straffälligenhilfe eröffnet sich damit ein interessantes Feld: Welche Bedeutung könnten solche Ansätze im Vollzug oder bei der Reintegration haben? Könnten sie Rückfälle verhindern, das Gefühl von Selbstwirksamkeit stärken und gesundheitliche Benachteiligungen verringern? Die Ergebnisse laden dazu ein, den Zusammenhang zwischen Lebensstil, psychischer Gesundheit und Resozialisierung weiter zu erforschen und mögliche Perspektiven für die Praxis zu entwickeln.